Das amerikanische Magazin FastCompany hat in einer ihrer September-Ausgabe  36 Regeln zum Umgang mit Social Media zusammengetragen. Jede der Regeln stammt von Persönlichkeiten aus der amerikanischen Wirtschaft, wobei Technologieunternehmen den Löwenanteil stellen. Ich habe die Regeln im Folgenden sinngemäß übersetzt. Man muss nicht jede Meinung uneingeschränkt teilen, dennoch empfand ich sie inspirierend und wollte sie auch deutschen Webnutzern und Interessierten nicht vorenthalten.

  1. Wenn alles was Sie beantworten Beschwerden sind, wird man Ihnen auch nur Beschwerden schicken.
  2. Halten Sie Inne und fragen sich: Würde eine reale Person ebenfalls so reden?
  3. Jeder sagt er möchte keine Werbung empfangen. Sie wollen nicht in Werbe-Botschaften ertrinken.
  4. Der Konsument ist für sich im Internet unterwegs, und nicht für Sie oder ihr Unternehmen.
  5. Wenn die Monetarisierung steigt, geht das Kundenerlebnis zurück.
  6. Versuche nicht clever zu sein. Sei clever!
  7. Social Media findet 24 Stunden an 7 Tagen die Woche statt. Es ist kein einmaliges Ereignis.
  8. Schreiben Sie immer zurück.
  9. Denken Sie an Ihren Return-on-Investment.
  10. Die Menschen reden lieber mit der „Comcast Melissa“ als mit COMCAST
  11. Lösen Sie auch die Probleme derer die über Sie reden, auch wenn diese Sie nicht direkt ansprechen.
  12. Es funktioniert nicht immer alles – und das ist gut so.
  13. Akzeptieren Sie negative Beiträge über Ihre Marke.
  14. Jeder übt Einfluss.
  15. Wenn andere ihre Beiträge ohne ihre Erlaubnis weiterverbreiten, unterstützen Sie sie!
  16. Es ist ok Leute auf die eigene Website zu ziehen, und nicht auf Facebook.
  17. Aktualisieren Sie ihre Website, oder löschen Sie sie.
  18. Versuchen Sie nicht Leute dazu zu bringen erst X, dann Y und anschließend Z zu tun. Bleiben Sie bei X!
  19. Letztes Jahr: Verbreiten Sie viele Beiträge! Dieses Jahr: Optimieren Sie ihre Beiträge!
  20. Versöhnen Sie sich mit Wiederholungen bei Facebook
  21. Social Media befindet sich nicht in einem Vakuum. Kombinieren Sie traditionelle Medien mit Social Media.
  22. Heimrechner sind bereits ein erobertes Gebiet. Mobile Geräte sind das Schlachtfeld.
  23. Wenn Sie keine finanziellen Effekte bemerken, haben Sie Ihr Geld verschwendet.
  24. Die Leute kämpfen um ihre Privatsphäre.
  25. Die einzige Möglichkeit für einen Hebeleffekt bei Mundpropaganda: Bezahlte Werbung.
  26. Haben Sie einen Krisenplan.
  27. Verwenden Sie Werbung nicht um langweilige Inhalte zu pushen. Verwenden Sie sie um erfolgreiche Inhalte stärker zu verbreiten.
  28. Vergessen Sie Individuen. Schaffen Sie Inhalte die die Gruppenbildung fördern.
  29. Die Menschen wollen nicht dort einkaufen, wo sie sich sozialisieren.
  30. Wettebewerbe und Lotterien sind toll! Wenn Sie versuche Beziehungen aufzubauen die nicht lange halten.
  31. Die Menschen interessieren sich dafür was es zum Frühstück gab, wenn Sie eine Lebensmittelmarke sind.
  32. Pinterest funktioniert.
  33. Ihre Marke gehört ihren Fans.
  34. Wenn Sie von Social Media gelangweilt sind, liegt das daran, dass Sie versuchen mehr Wert zu bekommen als Sie selbst bereits sind bereitzustellen.
  35. Denken Sie über Mode-Kennzahlen wie Followers hinaus.
  36. Social Media ist ein Organismus, kein Prozess.

Quelle: Fast Company, September 2012, Seite 73

Weitere wertvolle Tipps zum Umgang mit Social Media auch in meinem Buch.